Im Hubertus-Rader-Förderzentrum Gerolstein sind wir stolz auf unser engagiertes und kompetentes Team, das sich mit Herz und Leidenschaft für die Förderung und Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler einsetzt.
Unser Team besteht aus erfahrenen Fachkräften, darunter Förderschullehrer, pädagogische Fachkräfte und Sozialarbeiter, die gemeinsam daran arbeiten, individuelle Lern- und Entwicklungsprozesse zu gestalten. Jeder Mitarbeiter bringt seine einzigartigen Fähigkeiten und Perspektiven ein, um eine positive und förderliche Lernumgebung zu schaffen.
Wir legen großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit im Team sowie mit den Eltern und Angehörigen. Durch regelmäßige Austauschformate und Fortbildungen stellen wir sicher, dass wir stets auf dem neuesten Stand der pädagogischen Entwicklungen sind und die bestmögliche Unterstützung bieten können.
Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, die Potenziale jedes einzelnen Kindes zu erkennen und zu fördern. Wir glauben daran, dass jedes Kind einzigartig ist und die Möglichkeit hat, seine Fähigkeiten zu entfalten.
Lernen Sie unser Team näher kennen und erfahren Sie mehr über unsere Philosophie und unser Engagement für die Bildung und Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler.
Schulleitung
Tobias Zelter Schulleiter, Förderschulrektor
Jennifer Schog stellv. Schulleiterin, Förderschulkonrektorin
* 26. Februar 1877 in Dernau/Ahr † 19. September 1935 in Gerolstein Hubert Rader wurde am 28. März 1903 in Trier zum Priester geweiht und war 16 Jahre lang – 1919 bis 1935 – Pastor in Gerolstein. Er war ein großer Menschenfreund und Naturheilkundler. Wer immer seine Hilfe brauchte, bekam sie, ganz gleich welcher Konfession, Religion oder welchem gesellschaftlichen Stand er angehörte.
In der Zeit des Nationalsozialismus sprach sich Hubert Rader offen gegen Hitlers Euthanasiegesetze aus.
So ist es nicht verwunderlich, dass sich die »alten Gerolsteiner« 1966 entschlossen, die in der Stadt errichtete Schule für Geistigbehinderte (die erste in Rheinland-Pfalz!) nach dem uneigennützigen und hilfsbereiten Pastor zu benennen: die Hubertus-Rader-Schule.
Hubert Rader wurde auf dem Sarresdorfer Friedhof begraben. Bis heute pflegt die Schulgemeinschaft des Hubertus-Rader-Förderzentrums sein Grab.
Neben der Hubertus-Rader-Schule existierte die Brunnenschule für Lern- und Sprachbehinderte in Gerolstein.
1989 wurde unsere Schule in den Modellversuch "Erprobung einer Förderschule im Verbund mit integrierten Fördermaßnahmen an allgemeinen Schulen" einbezogen, der an den Grund-, Haupt- und Sonderschulen der Stadt Worms und des Landkreises Daun durchgeführt wurde. Das Ergebnis dieses Modellversuches war die Wandlung der Gerolsteiner Förderschulen in ein Förderzentrum (Integrierte Förderung und Förderschule). 1994 wurde der Versuch in die Regelform übergeführt.
Förder- verein
Was macht unser Förderverein?
Wie viele andere Schulen und öffentliche Einrichtungen wird auch das Hubertus-Rader-Förderzentrum durch einen Förderverein unterstützt. Bereits 1978 wurde der „Verein zur Förderung der Hubertus-Rader-Schule, Schule für Geistigbehinderte (Sonderschule)" in Anwesenheit von 62 Teilnehmern gegründet. Auch die Schule für Lernbehinderte hatte einen Förderkreis. 197 schlossen sich die beiden Vorläufervereine zu einem gemeinsamen Unterstützerkreis für das heutige Hubertus-Rader-Förderzentrum zusammen . Der Verein ist gemeinnützig, d.h. er darf vom Finanzamt anerkannte Spendenquittungen für alle Zuwendungen ausstellen. Zurzeit hat er etwa 140 Mitglieder sowie einige regelmäßige Förderer. Die Unterstützung der Schule bzw. der Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf erfolgt auf unterschiedlichste Weise.
Aufgaben
Fördert Verständnis für die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen.
Berät Eltern zu Fördermaßnahmen, Beratungsdiensten und beruflicher Eingliederung.
Unterstützt das Hubertus-Rader-Förderzentrum ideell, materiell und finanziell.
Fördert schulische Aktivitäten, Freizeitangebote und arbeitet mit Integrationsorganisationen zusammen.
Er arbeitet mit privaten, öffentlichen, politischen und konfessionellen Organisationen zusammen, die sich um Integration und Inklusion bemühen.
Wie kann ich mir das vorstellen?
1. Spendenbeschaffung
Da der Verein keinerlei regelmäßige Einkünfte hat, wird er zu 100 % über Eigenmittel finanziert. Das sind in erster Linie große Einzelspenden, wie die der Aktion Zahngold der Zahnärzte-Initiative Vulkaneifel oder von der Schule verbundenen Jubilaren sowie die Mitgliedsbeiträge. Daneben organisiert er Aktionen bzw. nimmt an Aktionen zur Spendenwerbung teil, wie z. B. am »Bike & Fun«-Spendenmarathon.
2. Außendarstellung
Der Verein hat der Schule m Zusammenarbeit mit einem Webdesigner zu einem neuen, den modernen Medien angepassten Auftritt in der Öffentlichkeit verholfen.
3. Finanzierung
Die Förderung durch Geldmittel ist eine weitere wichtige Aufgabe des Vereins der Freunde und Förderer des Hubertus-Rader-Förderzentrums. Alle erwirtschafteten Finanzmittel fließen in die Unterstützung der Arbeit der Schule. Die Finanzierung und die Unterhaltung eines Kleinbusses trägt der Förderverein. Traditionell fördert der Verein auch die jährlichen Klassehfahrten. Angemessene Werkstattausrüstung, der Mofa- und Fahrradfuhrpark, therapeutisch wichtige Angebote und Einrichtungsgegenstände werden oft nur durch diese finanzielle Hilfe möglich. Sofern der Vorstand von der Sinnhaftigkeit anderweitig nicht zu finanzierender Anschaffungen überzeugt ist, werden beantragte Zuschüsse bewilligt.
4. Netzwerkarbeit
Jedes Fördervereinsmitglied, das in seinem persönlichen Umfeld über das Förderzentrum spricht, seine Funktion erklärt und um Verständnis wirbt, trägt dazu bei, Vorurteile über Menschen mit Beeinträchtigungen und deren oft problematische Lebens- und Lernsituation abzubauen. Mitunter können so neue Freunde und Förderer gefunden werden, Praktikanten auf die Einrichtung aufmerksam gemacht werden.